01
Kapitalerhalt
Zuerst die Substanz. Wachstum wird erst definiert, wenn Verlustgrenzen, Liquidität und Verpflichtungen verstanden sind. Erhalt ist kein Stillstand, sondern die Bedingung dafür, dass Zeit für den Mandanten arbeitet.
Investments
Die Philosophie ist kurz. Die Umsetzung dauert Jahre. Wir schreiben sie auf, damit sie im Stress nicht neu erfunden werden muss.
Prinzipien
01
Zuerst die Substanz. Wachstum wird erst definiert, wenn Verlustgrenzen, Liquidität und Verpflichtungen verstanden sind. Erhalt ist kein Stillstand, sondern die Bedingung dafür, dass Zeit für den Mandanten arbeitet.
02
Wir investieren in wirtschaftliche Realität: Cashflows, Bilanzen, Anreize, Vertragsbedingungen. Narrative ohne Zahlenwerk bleiben Beobachtung, nicht Entscheidungsgrundlage.
03
Streuung über Regionen, Anlageklassen, Stile und — wo sinnvoll — Manager. Diversifikation schützt nicht vor jedem Verlust. Sie verhindert, dass ein einzelnes Urteil das Mandat trägt.
04
Limiten, unabhängige Kontrolle, Stressszenarien. Risiko wird vor dem Kauf definiert, nicht nach dem Drawdown erklärt. Ausnahmen vom Mandat sind der Verwaltungsratsweg, nicht der Handelsweg.
05
Zeithorizonte werden ernst genommen. Unterjähriges Rauschen rechtfertigt keine Strategieänderung. Anpassungen folgen veränderten Zielen oder einem Bruch in den Annahmen — nicht der Schlagzeile.
Investment Process
Der Prozess ist bewusst unspektakulär. Er soll in ruhigen und in unruhigen Märkten derselbe sein.
A
Ziele, Restriktionen, Benchmark-Logik und Berichtspflichten schriftlich festlegen.
weiterB
Strategische Gewichte und Bandbreiten ableiten. Taktik nur innerhalb dieser Grenzen.
weiterC
Instrumente wählen. Kosten, Steuern, Liquidität und operationelle Risiken mitprüfen.
weiterD
Investment Committee und Risk Committee mit getrennten Rollen. Abweichungen dokumentieren.
weiterE
Periodische Strategieprüfung. Änderung nur mit Begründung und Mandatsbezug.
Ein erstes Gespräch dient der Klärung von Ausgangslage, Zeithorizont und Erwartungen — ohne Verpflichtung.